Herbstlager Gruppe Specht 2025
Sonntag
Wir trafen uns nach dem Wochenende in der WG zu den üblichen Ankunftszeiten. Unsere Truppe bestand aus den Sozialpädagogen Ueli, Aldo und Pyros, sowie den Jugendlichen Diran, Levin, Elson, Max und mir (Alex). Wir packten unsere Koffer und Taschen und gingen schlafen.
Montag
Wir standen früh auf, assen en Frühstück und warteten auf Ueli und Aldo. Wir luden den Bus voll, merkten aber schnell, dass im Auto wegen dem vielen Gepäck zu wenig Platz war. Deshalb durften Diran und ich mit Pyros mitfahren.
Schon von Anfang an spielten wir Musik und sangen laut mit. Die eineinhalb Stunden Fahrt vergingen wie im Flug.
Kurz vor der Ankunft bei der Standseilbahn bekamen wir einen Anruf von Ueli: Aldo hatte die falsche Ausfahrt genommen, und sie brauchen etwa eine halbe Stunde länger.
Um die Wartezeit zu überbrücken, machte Pyros mit uns ein „Workout“ – also begannen wir, wie Avatar die Elemente zu beherrschen: zuerst das Wasser, dann das Feuer, die Erde und die Luft. Danach machten wir Liegestütze. Bald kamen auch die anderen und wir stapelten die Koffer und Rucksäcke vom Auto in die Transportwagen der Bahn.
Oben angekommen richteten alle ihr Zimmer ein. Die, die fertig waren, halfen in der Küche oder im Wohnzimmer. Diran und ich stellten das Zelt auf, in dem wir vorhatten zu schlafen. Am Abend war nichts Besonderes mehr los – wir schauten noch einen Film und gingen dann schlafen.
Dienstag
Gegen 2 Uhr nachts stand Diran auf. Ich fragte, was los sei, und er meinte, es sei zu kalt und er wolle kurz aufs WC. Später kam er zurück und sagte, er wolle sich noch einen Tee machen. Ich sollte auch reinkommen. Wir sassen dann zusammen, redeten ein bisschen, und weil uns beiden zu kalt war, gingen wir ins Haus zurück und hörten noch Radio.
Das Frühstück war zwar nicht besonders vielfältig, dafür aber lecker.
Wir machten eine Tageswanderung und starteten um halb elf. Jeder trug etwas im Rucksack – außer Elson, der die ganze sechsstündige Wanderung über einen kleinen Migros-Sack mit Holz darin trug.
Der erste Abschnitt war steil, aber spannend: Es gab sogar eine Kugelbahn in der Felswand. Weiter oben lag schon Schnee, und wir warfen Schneebälle.
Nach einer Weile hielten wir an und sammelten Holz zum Grillieren. Wir assen Würste, lachten und genossen die Pause. Diran entdeckte einen Weg hoch zur Bergkante und wollte hinauf. Ich fand die Idee super, und gemeinsam überredeten wir Luis Andres, mitzukommen.
Oben war es wunderschön! Wir wollten noch bis zur Bergspitze weitergehen – und taten es auch. Diran fand unterwegs einen Skistock und nahm ihn mit. Es war recht steil, aber die Aussicht war grossartig. Nach ein paar Fotos gingen wir wieder hinunter. Als wir zurück am Wanderweg waren, waren die anderen schon weitergegangen. Wir spazierten gemütlich zurück zum Haus.
Dort schnitzten wir Stöcke und erfanden ein neues Spiel. Max wollte unbedingt versuchen, mit zwei Stöcken Feuer zu machen, und Aldo wollte einen Löffel schnitzen. Den Abend liessen wir mit einem gemütlichen Film und Chai Tee ausklinken. Danach gingen alle im Haus schlafen.
Mittwoch
Elson und Max weckten uns wieder früh, und es gab erneut Frühstück – dieses Mal sehr vielfältig und richtig lecker. Danach durften wir ins Dorf zum Kiosk gehen. Oben im Gondelrestaurant tranken wir etwas und gingen dann zurück. Den restlichen Tag schnitzten wir weiter an unseren Stöcken.
Max und Pyros schafften es fast, Feuer mit zwei Stöcken zu machen, gaben dann aber auf. Schliesslich zündeten wir das Feuer an, aßen Draussen mit einem schönen Ausblick und genossen den ruhigen Abend am Feuer.
Donnerstag
Am Donnerstagmorgen war es entspannter und wir konnten den Tag in Ruhe besprechen. Wir fuhren mit dem Auto nach Engi. Zuerst wurden wir von einem älteren Mann empfangen, der uns erklärte, dass wir den Berg hinauf zur Höhle wandern würden. Oben angekommen machten wir eine kurze Pause, bekamen Helme und gingen mit dem Führer in die Mine. Er erklärte uns vieles über die Geschichte des Bergwerks. Wir liefen durch die ganze Mine und die Führung dauerte ca. eineinhalb Stunden.
(Falls euch das interessiert: Ich empfehle den Landesplattenberg – es lohnt sich wirklich!)
Am Abend gingen wir in eine Pizzeria, wo wir alle assen. Danach fuhren wir mit der Standseilbahn nach oben und wanderten den Rest des Weges zu Fuss hinauf.
Freitag
Am Freitag standen wir recht früh auf und frühstückten. Es gab nur noch Reste, aber sie reichten gut aus. Danach putzten wir das ganze Haus, während wir gleichzeitig unsere Rucksäcke und Koffer packten. Ich baute noch das Zelt ab und half in der Küche.
Dann kam die Frau, der das Haus gehörte, und kontrollierte alles. Es lief super, alles war sauber. Wir luden die Rucksäcke und Koffer auf den Anhänger und machten uns auf den Weg.
Alle, ausser Ueli und Diran, wanderten gemütlich hinunter – die zwei machten ein Wettrennen. Ihr dürft gerne raten, wer gewonnen hat – ich löse es am Schluss auf!
Unten angekommen mussten wir noch 45 Minuten warten, nutzten aber die Zeit gut: Ueli hatte die Idee, „Stirnraten“ zu spielen, und es war sehr lustig.
Dann fuhren wir mit der Standseilbahn hinunter, packten alles in die Autos und Busse, bekamen unsere Handys zurück und fuhren nach Hause.
Auflösung: Es war Diran, der das Wettrennen gewonnen hat!

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Ich muss zugeben, diese Herbstlager-Erinnerungen sind ja mal einiges! Von Kugelbahnen in der Felswand bis hin zu Diran’s Wettrennen – was für Abenteuer! Nur, warum musste Max unbedingt versuchen, mit Stöcken Feuer zu machen? Das klingt nach einem kleinen Brandrisiko. Und Elson mit seinem Migros-Sack – da riecht’s nach einem lustigen Moment, oder? Die Höhle-Führung klingt spannend, aber mir wär’s lieber gewesen, wenn wir einfach gemütlich weitergesessen hätten. Und wer gewonnen hat, das Wettrennen? Da bin ich mal gespannt! Trotz alledem: Ein lustiger Trip für die ganze Truppe!