Lernen

„Bei Arbeitseinsätzen in den verschiedenen Heimbereichen beziehen wir die Schüler mit ein. Sie erbringen einen eigenen Beitrag zum Wohle des Heimes und der Gemeinschaft. Sie übernehmen Verantwortung, erwerben Fertigkeiten. So fördern wir eine positive Arbeitshaltung.“

Die Pestalozzistiftung unterhält eine eigene Sonderschule. Und zwar für die Mittelstufen, 4. bis 6. Klasse sowie Sek B (höheres) und Sek C (tieferes Niveau). Der Unterricht ist lehrplanorientiert und entspricht den Vorgaben der Bildungsdirektion des Kantons Zürich.


Alle unsere Abteilungen führen wir mehrstufig für jeweils 6 bis 8 Schüler. Erreicht ein Junge ein hohes Bildungsniveau, ermöglichen wir ihm, die reguläre Sek A im Nachbardorf Mettmenstetten zu besuchen.

Ziel unserer schulpädagogischen Arbeit ist Folgendes: Die Schüler sollen die im Lehrplan vorgegebenen Ziele erreichen. Wir holen sie dort ab, wo sie stehen und setzen die Förderung gemäss ihrem individuellen Lernstand an. Sie sollen fähig sein, sich auf eine Problemstellung einzulassen und selbstständig an einer Lösung zu arbeiten. Wir leiten sie an, Aufträge zuverlässig, fachlich richtig und ordentlich durchzuführen. Als Teil einer Klasse soll sich der Einzelne sozial und konstruktiv verhalten.

Die jährlich stattfindenden Projektwochen dienen der Vertiefung eines bestimmten Themas. Sie be­reichern und intensivieren unsere pädagogischen Bemühungen.


Die meisten unserer Schüler erlernen nach der Schu­le einen handwerklichen Beruf. Deshalb geniesst der Werkunterricht in der Pestalozzistiftung einen hohen Stellen­wert. Anlässlich der Schulhausrenovation im Jahr 2016 brachten wir die Werkräume technisch auf den neuesten Stand.

Bei der Suche nach einer Lehrstelle unterstützen wir die Jugendlichen. Ergänzend zum Fach Berufskunde absolvieren sie Schnupperlehren. Zusätzlich kann der Schüler die Angebote des Berufsinformationszentrums BIZ in Anspruch nehmen.

Interessierte Schüler in den höheren Sekundarklassen lernen den Umgang mit Internet und sozialen Medien ganz praktisch während des Schulunterrichts.



ICH WAR WOHL EIN SCHWIERIGES ADHS-KIND

Wenn ich zurückblicke hatte ich eine gute Zeit. Ich wurde gut betreut und übernahm eine Art Leaderfunktion. Nach der Schule blieb ich im Säuliamt. Das war mein Glück.

Michael Huber, 51 - Schüler 1975–1981, heute Stabsoffizier Feuerwehr Affoltern a/A